2025 stand das Festival unter dem Motto COMING HOME / RATTENZUHAUSBEIUNS, nach einer Erzählung von Bettina von Arnim. Gemeinsam mit internationalen Gästen und Künstlern aus Brandenburg und Berlin fragte das Festival 2025 danach, was es heißt, heimzukommen oder dem Zuhause zu entfliehen. Was macht ein Heimatgefühl aus? Wie verschieden gestaltet sich das Konzept einer Zugehörigkeit zu einem Land, einer Nation, einer Gemeinschaft in verschiedenen Kulturen? Was verbindet Welten, was trennt sie – und wie lassen sich die Trennungen durch Kunst und Kultur überwinden? Als internationale Gäste waren u.a. der afroamerikanische Countertenor Reginald Mobley und die in Jamaika geborene Autorin Claudia Rankine dabei, die uns die Kultur der American Spirituals und ihren alten Kampf um eine gleichberechtigte Staatsbürgerschaft näherbrachten. Die lautten compagney BERLIN spielt dazu Arien von Georg Friedrich Händel, die um Fragen regionaler und nationaler Zugehörigkeit kreisen. Dabei wirkten u.a. die Schauspielerin Eva Mattes, das Ensemble Quillo unter der Leitung von Ursula Weiler und KALIT, das Junge Ensemble für Alte Musik Brandenburg unter der Leitung von Martin Ripper und Catherine Aglibut mit.