Alljährlich im August findet im Gutshaus Friedenfelde das Musikfestival KALIT statt, benannt nach dem geflochtenen Korb, der Tradition und Gegenwart verbindet. Musik des Spätbarock und der Berliner Klassik trifft hier auf zeitgenössische Musik, Interpretations- und Improvisationskunst. Ab 2024 ist die lautten compagney Berlin Ensemble in residence, mit einem Programm kuratiert von Christian Filips und Wolfgang Katschner.
Die Musik hat an diesem Ort eine lange Tradition. Denn das Gutshaus wurde im 18. Jahrhundert von Joachim Erdmann von Arnim bewohnt, 1776-1778 Intendant der Berliner Königlichen Oper und Vater des Dichters Achim von Arnim.
+++UPDATE+++
Das Konzert wurde auf Grund der Witterungsverhältnisse vom 09. Januar auf den 18. Januar um 12 Uhr verlegt!

Eintritt: Der Eintritt ist frei, wir freuen uns aber über Spenden
Anmeldung: bitte hier anmelden. Die Plätze sind begrenzt
29. – 30. August 2026

COME, MELANCHOLY, SILENT POWER! — Musikalischer Auftakt mit der lautten compagney BERLIN, KALIT und dem Jungen Ensemble für Alte Musik Friendefelde/Brandenburg
Christian Filips und Wolfgang Katschner (Moderation)
Picknick im Park
Eintritt frei

LESUNG MIT SOPHIE ROIS — Eine musikalische Lesung mit Sophie Rois und der lautten compagney BERLIN
Tickets: 20 Euro/ erm. 10 Euro
Hinweis: Die Lesung findet im Dachgeschoss statt, das nicht barrierefrei erreichbar ist.
Dachgeschoss
TICKETS
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TIME TRAVEL / DIE ANATOMIE DER MELANCHOLIE - 400 Jahre Dowland, Meister der Melancholie: Musik von den Beatles John Dowland und Henry Purcell
Asya Fateyeva (Saxophon), capella angelica, lautten compagney BERLIN
Tickets: 25 Euro / 15 Euro erm.
Bild: Markus Borggreve
Maschinenhalle Neudorf

A MELANCHOLIC WALK— Ein Wandelkonzert mit Konzerten und Lesungen rund um John Dowland und Zeitgenossen.
Mit Sophie Rois, Ensemble Quillo, lautten compagney BERLIN, Wolfgang Katschner (Musikalische Leitung)
Tickets 25 Euro / erm. 15 Euro
Gutshaus Friedenfelde
KALIT25 – Bilder
Das Festival wäre vielleicht nur halb so schön, wenn es nicht im Gutshaus Friedenfelde seine Heimat hätte. Das denkmalgeschützte Gutshaus wurde 1742 errichtet und stand von 1763–1804 im Eigentum von Joachim Erdmann von Arnim, der von 1776-1778 Intendant der Königlichen Hofoper in Berlin war. Sein Sohn, der berühmte romantische Dichter Achim von Arnim, erbte das Haus, veräußerte es aber nach wenigen Jahren. Anfang des 20. Jahrhunderts gelangte das Gut wieder in den Besitz der Familie von Arnim. Die jetzigen Eigentümer haben das Gutshaus 2019 erworben und umfassend saniert.
Das Haus ist wie der Name – ein Ort der friedlichen Stille, geprägt durch den Charme der alten Gemäuer, die wunderbare Endmoränenlandschaft der Uckermark und das Zwitschern der Vögel im Park, das durch keine Zivilisationsgeräusche gestört wird. Welcher Ort könnte geeigneter sein für ein kleines Barockmusikfestival.
Die Konzerte finden in den Zimmern des Hauses, im Park und jeweils in einem Ort in der näheren Umgebung statt. Für das leibliche Wohl zwischen den Konzerten wird gesorgt. Im Anschluss an das letzte Konzert kann man die Musik bei einem Glas Wein im Park nachklingen lassen.